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Doppelblinde Diskreditier-Studie?

"Test-Patienten" im Auftrag einer Gesundheits-Stiftung z.Z. wieder unterwegs durch KFO-Praxen.
Von Subunternehmen rekrutierte Studenten, Schauspielschüler etc. haben sich durch übliche Missgeschicke freiwillig enttarnt, oder
aus der zugedachten und übernommenen Rolle gefallen tatsächlich in die vielfach notwendige KFO-Behandlung begeben.
Pro Praxisbesuch auch unter Vorlage von Krankenversicherungskarten + 10 € sowie Ausfüllen des jeweiligen strukturierten Kontaktberichts werden die "Probanden" mit 130 € entlohnt, zzgl. Fahrkosten + Auslagen (s.u.).
Regelmäßig werden Kiefer-Schmerzen angegeben und darüber ungut-geschulte, langatmige Gesprächsverwicklungen über Behandlungspflicht/ Kassenleistung, Zusatzleistungen mit den Fachzahnärzten versucht oder provoziert.
" Ja, nein aber, wenn ich ja doch Schmerzen habe... u.s.w." - Dann, - klar: was soll die Behandlung kosten...
Kein Problem! Der zusätzlich geforderte Zeit- + anschließende Dokumentationsaufwand über die 01k hinaus (Ä6 + Ä3, ab 50 €) wird anstandslos sofort bar am Praxis-Empfang gezahlt.
OUTCOMEs sollen ab 2010 als wissenschaftliche Pilot-Studie ohne Kollateralschäden auf den Markt kommen.

 
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