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Wo Kieferorthopäden recht haben, haben sie recht!

Kollegen-Anfrage aus einer Rheinischen Doppelpraxis zur Defensiv-Lage gegen den Anfrage-Terror der Privat-Erstattungsstellen: "Es gebe doch jetzt so eine juristisch geführte Einrichtung (Proktudont o.ä., - könne man jedenfalls in allen Blättern nachlesen), die die jeweilige Korrektheit von Behandlungsplänen und Liquidationen zertifiziere und gegenüber den Kostenerstattern vertrete - natürlich und leider nicht ganz unentgeltlich. Im Abschnitt KFO-GOZ würde dort allerdings noch gepasst, aber bald aufgeholt und geschult werden... "So einfach wie die Abrechnung der strittigen Adhäsivtechniken sei der Abschnitt G (KFO) der alten GOZ + Begleitleistungen ja nun doch nicht. Man denke diesen Service aber bald ... etc. pp." - Nun die Frage: Nachdem die hauszahnärztlich geprägte BZÄK und die Kammern sich so sicher gäben, die fachzahnärztliche KFO im Privatabrechnungsbereich - ja wenn's drauf an kommt, sogar gegen das wissenschaftliche Votum einer DGKFO, das berufspolitische Votum eines BDK , also gegen > 95 % der knapp 3500 Fachzahnärzte vertreten zu können etc... Ja also, zurück zur Frage: Warum also BZÄK und LZÄKn nach über 20 Jahren uns Fachzahnärzten noch nicht mal in Sachen der alten Gebührenordnung entlastend zur Seite stehen könnten mit einem Dienst wie Proktodont o.ä., - was wollen die bei den neuen Gebührenbeschreibungen und -bewertungen mitreden oder gar uns FZÄKFO bevormunden?
"
Pardon, wenn ich Sie unterbreche - erstmal haben Sie recht!" war die Antwort aus dem BDK-Gebührenausschuss (oder hätte man sagen sollen: "Vielen Dank für Ihre interessante Frage, wir nehmen das Thema zu unseren Unterlagen" oder so ähnlich?).

 
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