Blogeintrag Detail

Dauerbrenner II: Beratungszahnärzte/-kieferorthopäden bei PKVen?

A)Patienten fragen gerne und zu Recht: " Stehen die denn auch auf dem Boden der Wissenschaft?"
Immer mehr — und aus vielfach gegebenem Anlass — greift in Kieferorthopäden-Basis und Verbands-Vorständen deswegen der Unwille über Beratungszahnärzte mit dem Verlangen um sich, Auftrags-/Gefälligkeits-"Gutachten"zu sanktionieren, die unter Missachtung von "state of the art" zwecks PKV-Ablehnungsmanagement erstellt wurden.
Kammerreferenten (Ausnahme z.B. Nordrhein zuletzt) erklärten sich dabei regelmäßig für einflusslos.
Vorrangig und überwiegend — dabei mit größtem Konsens — geäußerte erste Maßnahme sei
zumindest: Bestehende Mitgliedschaften in den Fachzahnarztverbänden zu überprüfen, notfalls abzuerkennen u./o. die Tätigkeit für börsennotierte Versicherungs-Konzerne in den Mitglieder-Zeitschiften zu veröffentlichen. Ein Selbstreinigungsprozess, längst überfällig! Dies sei ein laufender Appell jedenfalls an die Gesellschaften DGKFO u./o IUK, BDK, KfoIG.

B)
1) GOZ-neu | Endlich unisono mit den Kieferorthopäden Haupt-BDK-Kritik bei BZÄK & FVDZ-aktuell
 
angekommen :



Die Absenkung der prothetischen & kieferorthopädischen Punktzahlen im Entwurf von Oktober 2007 um ca. 15 % = seit Spätherbst 2007 verschiedentlich schon in diesem BLOG dargestellt Beispiel. Auch wenn Punktwerte vom BMG erst mit dem Referenten-Entwurf (RE) im 2. Quartal 2008 publiziert werden sollen: Ausgemachte Qualitätsminimierung und Abstrukturierung sind unübersehbar zum Nachteil der noch ahnungslosen Versicherungsnehmer + Beihilfeberechtigten zwecks Sanierung der Länderhaushalte + Begünstigung der PKVen.
(Aufgelistete Punktzahlen sind zu multiplizieren mit noch unbekannten Punktwerten.).
2) IT-Aufwand! Steigerung des QM- und Hygieneaufwandes — keine Frage und vielfach benannt!!  Bislang hat — erkennbar — nur der BDK die seit 1987 exponentiell gesteigerten Anforderungen an Informations- und EDV-Technologien öffentlich und wiederholt aufgezeigt. Gerade für die KFO-Praxen vervielfachen sich Investitionsvolumina und Zeitaufwand für Diagnostik- & Dokumentations-EDV, Hard- &. Softwarepflege etc. in immer kürzer werdenden Zeitspannen.

 
Seite drucken
Beitrag senden
Zurück