Blogeintrag Detail

Neues NICE-TO-HAVE bei andauernder Info-Flaute zum GOZ-§§-Teil

Im Implantologenjournal BDIZ-konkret (und anderweitig im www) greift ein umfangreicher Artikel des namhaften Justiziars den aktuellen Stand des (Be-)Denkens zum vorliegenden BMG-Entwurf nochmals auf. (Jetzt über 11 Seiten. Die ganze Seite mit - für Zahnärzte nun verbautem Zugang zur - Herz-, Hernien-, Thorax-, Oesophagus-Chirurgie etc. übergehen wir mal - frequenz- & relevanzgewichtet).
Ausgegangen wird jetzt von einem BMG-Gag, den laufenden GOÄ-Punktwert (5,82873 Cent) auch in eine GOZ zu übertragen. Der hämische Begleit-Hinweis der Medien zur
Erstattungsanhebung von immerhin gut 3 % wäre gewährleistet. Ursprünglich hat übrigens dieser BLOG den denkbaren PR-Coup von BMG & Erstattungslobby schon im Sommer 2007 aufgespießt und dargelegt.
Ebenso -
für Leser dieses BLOGs, BDK-Post/-Infos seit Monaten bekannt - steht unter Punkt 14. wieder
"
Kieferorthopädische Leistungen werden umgebaut und tendenziell abgewertet, also eine analoge Entwicklung zum BEMA 2004." Unverhohlen dabei das mitleidsvolle Bedauern, dass der BEMA 04 für die Kieferorthopäden - entgegen dem Mitglieder-Leitantrag - seinerzeit nicht abgewendet wurde.

Warum stellt der BDK den Artikel nicht gleich und hier bereit?
1) Inhalt und Sichtweise erschließen sich - über das hier wiederholt zum §§-Teil Skizzierte hinaus - eher für Leser, die den Allgemeinen Teil der Honorar-Systeme, Preugo, Bugo 65, GOZ88 (natürlich!) sowie der Alternativen HOK (scroll-down) und HOZ intensivst kennen bzw. so gut wie auswendig parat haben. Die brauchen aber den Text eh' nicht.
2) GOZ-Beobachter verfolgen mit Spannung die wiederholten, leisen und lauten, Anstrengungen des FREIEN VERBANDES (FVDZ), endlich auch mal als Berufsverband (wie schließlich die FZÄ-KFO) mit dem BMG ins Gespräch zu kommen. - Schau-mer-mal, wie sie's hinkriegen. Kollateral hilfreich wär's auch für uns FZÄ-KFO - unter Umständen.
3) Ein BDK-BV muss sich jeglichem Verdacht von Vertraulichkeitsverletzungen weit fernhalten - zum Erhalt seines Gesprächsstatus. Kurzfristige Publicity wird von
Einzelnen immer wieder reklamiert und praktiziert, doch derzeit schadet die nur! - wie die berufsständische Karriere und kognitive Distanz gerade dieser Einzelnen erneut und ohne besseres Wissen anschaulich darlegt.
Dies leitet
unfreiwillig über zur fachzahnärztlichen Zeitungs-Ente des Wochenendes publiziert in kn-aktuell.
-- Distanzierung und Klarstellung des BDK-Bundesvorstandes zur
kn-aktuell-GOZ-Serie:
1) Ein Referenten-Entwurf (RefE, RE) zur GOZ-Neu liegt - entgegen der kn-Meldung - noch nicht vor.
2) angegebene Punkte immer noch falsch! Leider wurden Punktzahlen für ZE und KFO vom BMG schon vor 1/2 Jahr um weitere 15 - 20 %
niedriger veranschlagt. --
Kommentar sonst:
A) Warum mag diesen GOZ-"Experten"solches Missgeschick - nach soviel bezahltem Lehrgeld - immer wieder und noch mal passieren? - Verdanken wir gar einen BEMA04 gleichfalls solchen Irrtümern, eklatanten Kenntnislücken und unzeitgemäßen Betrachtungen? Im Gefolge des BEMA2004-Desasters erst mal abgewählt, bestätigt sich schon wieder die Notwendigkeit des damaligen Mitglieder-Votums. Gleichwohl möchten die Riege sich für Spätherbst 2008 sogar wieder als Vorstände empfehlen.
-
- Die erneut und jedenfalls zu optimistisch fehlzitierten Punktzahlen bleiben überholte, insuffiziente Wunschvorstellungen, viel zu niedrig relationiert selbst für den Kassenverträge.
Zum Thema Patientenschutz unter der BEMA04-Analogie demnächst mehr
B) Eine Verordnung wie die GOZ wird im Kabinett, dem sog. Regierungskabinett beschlossen - dem Kabinett der Bundeskanzlerin. Am schnellsten nachzulesen in den Schulbüchern zu PGW auch der Kinderorthopädenkinder. Schwadronieren mit politik- und realtätsfernen Phantasien über Kabinette etwa einer Frau Dr. v.d. Leyen, einer Frau U. Schmidt oder über "ministerielle Stellen in Berlin" mag man der glücklosen GOZ-Serie dann auch noch nachsehen. Jeder Leser hier weiß schon: Die GOZ-Entwürfe seit 2003 werden geschrieben in Bonn, Gottseidank und leider von nur einem (-1-) Mann - jawohl, einem Internisten. Wenn der mal ausfällt - wie Anfang des Jahres - wirkt sich das auf das GOZ-Vorhaben etwa so aus, wie ein Wanken oder gar Bruch der Regierungskoalition: Die ganze Arbeitsgruppe aus BZÄK, PKV und Beihilfe tritt auf der Stelle, alle Termine und Anhörungen verschieben sich weiter nach hinten oder unterbleiben ganz.
Nun soll die Arbeitsgruppe sich im BMG wieder treffen am Mo. 31.03.08, 10 h| Thema: §§-Teil.
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