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Flop! TV-Initiative zu Kosten und Transparenz endgültig kassiert?

Verbraucherverbände und Kassen versprachen sich noch im Februar 2008 zielführende TV-didaktische Hilfe zu mehr Transparenz und Kostenbewusstsein im stationären und vor allem im ambulanten Bereich.
TV-Arztserien sollten deswegen verpflichtet werden, in jeder Spiel-Szene die laufenden Leistungen mit den
Gebühren am rechten Bildschirmrand leicht lesbar einzublenden.
Ärzteverbände verlangten im Gegenzug Untertitel mit
a) Anzahl der damit koordiniert involvierten ärztlichen und nicht ärztlichen Kräfte
b) zu beachtenden Kassenbestimmungen § Richtlinien, fachbezogener Budgets & Degressionen
c) begleitend-notwendigen QM-Routinen
d)
und schließlich laufenden Praxiskosten in Laufschrift eingeblendet.
Das Gesundheitsministerium hatte die Kombination beider Inhalte zunächst noch unterstützt.
In einer 15– sowie einer weiteren 25minütigen Test-Szenenfolge zeigten nun zusätzliche Balken links
durchgehend ein Defizit von minus 15 - 20 % zu Lasten der Leistungserbringer. Sprecher der Interessengruppen, einschließlich des BMG, bestätigten einhellig die Stimmigkeit der Angaben bzw. der permanenten Unterdeckung gerade bei szenisch und darstellerisch durchweg gut gemachten Patienten-Versorgungen.

Gleichwohl haben ARD und ProSieben nun die Teilnahme an dem völlig neuartigen Projekt davon abhängig gemacht, dass alle Angaben - raus aus den Spielszenen - in den Teletext verschoben würden:
"Fakten im deutschen Gesundheitswesen seien nun mal so - und medial nicht änderbar. Beliebte TV-Produktionen allerdings, in denen deutsche Ärzte täglich Geld in Praxis und Kliniken mitbringen, seien auf dem internationalen Markt nicht glaubwürdig und würden unverkäuflich!" - Das BMG hat seine bereits zugesagten Zuschüsse zur Filmförderung ohnehin schon per 22.03.08 gestrichen: "Schließlich seien die deutschen Ärzteserien Hauptmotor der Mediziner-Zuwanderung. Defizitdarstellung würde dringend benötigte Ärzte aus Polen und den GUS-Staaten wieder abschrecken.. Gerade die neuen Bundesländern seien aber wegen dramatisch darniederliegender Versorgung gerade der ländlichen Bevölkerung - bei altersbedingt zunehmend verwaisten Praxen - dringendst auf Ärzteabwanderung aus Osteuropa und deren Zuzug in deutsche Notstandsgebiete angewiesen."

Top? - GOZ-/GOÄ-Neu pushen GPS-Mobilfunk-Technologie!




Honorarbemessung gemäß § 5 (2) der GOZ-Neu verlangt bei Überschreitung der BEMA04-/BASYS-Werte die Relationierung der individuellen Behandlungsdauer gegenüber den verordneten Durchschnittszeiten (BEMA-Analoga/BASYS-Sudie). Grundlage zukünftiger Gebührenbemessung oberhalb BEMA04 /BASYS ist jedenfalls unproblematisch auf der erweiteren Basis aktueller online-Echtzeit-Erfassungssysteme (personalisiert-integrierteTimeLAB-GPS-/ERP-Ortungs-Systeme). Der jetzige BDK-BV wird nach Abstimmung mit den Gebührenreferenten der BASYS-BEMA-04-Ära, den Softwarehäusern und der KFO-Treuhand durch den Justiziar einen Rahmenvertrag vorbereiten.
Das System läuft in etwa so: Der Patient wird erkannt und loggt sich über sein Mobiltelefon im Behandlungsraum ein (GPS-Abschnitt, metergenau) Patient/Handy wird automatisch freigeschaltet, sein Handy reportet verzögerungsfrei die anschließende Platzierung auf der definierten Behandlungsliege (RFID) lt. Terminkalender. Der Behandlerstuhl wertet gravitationsgesteuert (Beschleunigungssensoren) das Platznehmen des Zahn-Arztes (ERP-Segment) als Behandlungsbeginn. Selbstverständlich sind alternativ auch Einrichtung der Behandlungsleuchte u./o. ggf. des OP-Mikroskops als Behandlungsstart simultan aufgezeichnet (inkl. Timestamp) - hochauflösende Videoaufzeichnung als Option (*.DiVXX), Nachdem über Erfassung von Bipupillarlinie und mesiale Kante 11 die 3D-Registrierung der Schädelkoordinaten und damit der Zahnbögen abgeschlossen ist, werden in Behandlung befindliche Zähme selbstätig in ihrer Reihenfolge dokumentiert. Lediglich die - derzeit noch offenen - Leistungsbescheibungen mnüssen aus der Praxissoftwar übernommen werden. Schnittstellen für Parallelreports an Erstatter, QM, Abrechnungs-/Faktoring-Services brauchen lediglich einen handelsüblichen USB-Hub.
Zuordnung von Therapieschritten vor Eintreffen des Patienten und nach Verlassen der Praxis sei eine Frage von Verteilungsparametern gemäß QM-Routinen und definierten Standardwerten jeder Einzelpraxis - ein gelöstes Problem!
Gebührenfreie BETA-Version (CD-ROM) bei der Geschäftsstelle (FAX 030
27 59 48 44).
Anschaffungspreise: Umsonst sei der Tod - schließlich müsse es weitergehen, heißt es aus der Ärzte- und Zahnärztelobby, die mit den - im industriellen Controlling - bereits realisierten HiTec-Solutionen gut leben könne.

 
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