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Geschäft mit Zusatzversicherungen - zwecks KFO-Ablehnung?

PKV-Fall - ein Beispiel von vielen: Kind jetzt 11 J., GKV-versichert Kassen-Frühbehandlung (X-Biss) 2004-06, abgeschlossen. Eltern lassen sich 2006 vom - darüber informierten - Versicherungsagenten eine Zusatzversicherung vermitteln und zahlten die monatlichen Beiträge seither ein. Schließlich hatte der Kieferorthopäde aufgrund von Platzmangel und Fehlanlagen eine Behandlung im späten Wechselgebiss angekündigt - und im August 2008 auch den Kassenplan mit notwendigen AVL-Leistungen erstellt.
Auf Anforderung
auch Unterlagenversand nach Köln, mehrseitiger Schriftwechsel etc. (alles für Gotteslohn, mei-h!)
Frage: Wird die PKV leisten, sich an den Zusatzleistungen beteiligen? - NEIN!
Begründung, bereits im V
orwurfstenor: Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung! Engstand und Fehlanlagen seien doch vor Versicherungsabschluss (2006) schon bekannt und späterer Behandlungsbedarf klar gewesen. "Ein brennendes Haus kann man nicht versichern!"
Gleichwohl zeigt die Vielzahl so gelagerter Schilderungen an den BDK, wie Versicherungsverkauf von Gutgläubigkeit und Desinformation profitiert.
Risiko: Wer vor Versicherungsabschluss 1x beim KFO war / einen zahnärztlichen KFO-Befund hat, kriegt nix mehr, auch wenn er zwischenzeitlich Jahre lang eingezahlt hat!
Empfehlung für die KFO-Praxis, ZMFs, ZFAs u. ZMVs:
Zusatzversicherungsthemen + Schriftstücke bleiben tabu.

 
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