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Die BDK-Vorsitzenden, die Bayernwahl, die GOZ-Neu

Die BDK-Vorsitzenden, die Bayernwahl, die GOZ-Neu und die
Ausser in 8 Stimmkreisen fiel die CSU im ganzen Land (92 Kreise) weit unter 50%:
Allgemeiner Konsens-Verlust bei den Stammwählern = 1/3, das sich abgewandt hat.
Dieses Drittel - nun bei FDP u. Freien Wählern - besteht zu knapp 100% aus denkenden, von der C-Partei offenbar nicht mehr genügend vertretenen Ärzten/Heilberufen, Beamten, Freiberuflern, Handwerkern, Selbständigen etc. Was ist dieser labilen und noch erreichbaren Kongregation u.a. gemeinsam? Sie ist auch mit Masse privat- oder zumindest zusatzversichert für den Krankheitsfall. Die derzeitige GOZ-Neu-Programmatik bedeutet aber für diese als Arbeitgeber, Leistungsträger und Steuerzahler überragend staatstragenden Familien und Bürger weitere Brüskierung schlicht durch Bruch und Enteignung von Leistungszusagen, mit denen sie sich einst in Privat-Versicherungen locken ließen.
Eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) nach gleichem egalitär-ideologischem Strickmuster soll folgen.


Der BDK-BV hat als erster (hoffentlich nicht einziger) schon im Frühjahr bei den Vorkontakten und seiner schließlichen Einladung in die bayerische Staatskanzlei  (s.u.) diese Zusammenhänge bereits klar vor Augen führen können. Bekanntlich ist der Referentenentwurf des BMG zur GOZ-Novellierung danach "auf Bitten der CSU" (zitiert u.a. in der DZW ) zumindest und immerhin bis nach dieser Landtagswahl zurückgehalten worden.
Im Namen qualitätsbewußter Patienten sind wir der CSU allein schon dafür dankbar!

 
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