Blogeintrag Detail

A) Privatversichert - aber Zahn-Patient 3. Klasse?

Fremde Feder: "Während die „reinen“ Privatpatienten als vermeintliche Helden einer Zweiklassenmedizin auf Privilegien beharren, die sie dank einer veralteten Gebührenordnung schon lange nicht mehr bezahlen, sind es die Privatleistungen bei Kassenpatienten, die das wirtschaftliche Überleben der Praxis sicherstellen .. ." (Zitat unter www.zahnglotze.de; richtiger müsste es allerdings heissen: ..."reinen" Privatversicherten u. Beihilfeempfänger ...)
Bestätigt wird auch in unseren Umfragen: Privat-Versicherte einiger Versicherungs-Unternehmen mit Stammsitz z.B. in PLZ-Bereichen 21..., 5...., 9.... sowie Post, Beihilfe gelten in der KFO zunehmend als schwer vermittelbar.
Seit 2006 müssen täglich mehr Praxen Wartelisten für diese Privatversicherten einführen, um Qualität & gordneten Fortgang der ungestört laufenden Behandlungen nicht zu gefährden oder zu vernachlässigen. Der Anfrageterror und willkürlich zugemutete Rechtfertigungs-Schriftwechsel zu einer Behandlungsplanung bzw. Rechnungslegung bei Einreichung an einzelne Erstattungsstellen sei nicht mehr zu bewältigen und überlaste die Praxis-Kapazitäten. Häufig werde unzulässigerweise erstmal gar nichts erstattet, um das Geld um des Zinsgewinns willen möglichst lang im Konzern zu behalten. Für Weiterbehandlungen und zukünftige Leistungen sei in diesen Fällen dringende Prüfung auf Erbringung nach Vorkasse anzuraten. Erstattungsschwierigkeiten berühren weder die sofortige Fälligkeit der Honorarbeträge noch die Zahlungspflicht der korrekt ausgewiesenen Leistungsbeträge.
Gerichte anerkennen in der KFO bekanntlich keine Notfälle, der Behandlungsbeginn gilt i.d.R. als aufschiebbar; Notversorgungen werden von Kieferorthopäden ausnahmslos sofort gewährt.

B) Zahnspangen for free | wenn's denn hilft

 
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