Blogeintrag Detail

Forcierte Erosion (II) - übliche Praktiken um versprochene Erstattungen zu unterlaufen

- verschleppende Erstattungs-Bearbeitung
- unendliche Nachfragen (... können wir als Versicherung nicht nachvollziehen > Fragebögen, suggerierte Erläuterungsansprüche
Kommentar und Auszug aus einem aktuellen Urteil (AG NN 819C 192/08 v. 19.11.08): ".. Das Deutsche Recht kennt keinen fälligkeits- oder verzugshemmenden Rechnungserläuterungsanspruch. Selbst wenn ein solcher Einzelfall als vertragliche Nebenpflicht konstruiert werden könnte, wäre er doch hier nicht rechtshemmend gelten gemacht..." .. Ein Zurückbehaltungsrecht resultiert jedenfalls nicht ...
Im vorliegenden Fall hatte die Erstattungsstelle den Versicherungsnehmer zum Gerichtsstreit animiert und Unterstützung signalisiert, statt gemäß den Regeln spätestens binnen 4 Wochen nach Vorlage der Kieferorthopädenrechnung zu erstatten.
Die Gerichtskosten, Anwaltsgebühren beider Seiten, Mahngebühren und Verzugszinsen zahlt nun - na, wer wohl? - nicht die Erstattungsstelle. Wie heißt es so schön: Auf diesen willkürlich produzierten zusätzlichen Kosten bleibt der Versicherte / der Patient sitzen. Er muss diese aus eigener Tasche bezahlen.
Was die BAFIN dazu sagt? >>> folgt

 
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