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Erstattungsfähigkeit von Steigerungsfaktoren > 3,5 bis x-fach

Gerade im Bereich der zeitgemäßen, festsitzenden Multibracket-Behandlungen entstehen immer wieder Konflikte um die notwendige Gebührenbemessung und deren Darstellung. Obwohl in div. Kursen immer noch falsch gelehrt, gilt leider nach wie vor die GOZ-Vorgabe aus 1987:
In den Leistungen nach den Nummern 610 bis 615 sind die Material und Laborkosten enthalten. Die Kosten für die eingegliederten Hilfsmittel nach den Nummern 616 und 617 sind gesondert berechnungsfähig.
KieferorthopädInnen beschäftigen noch vielfältig Anwälte und Gerichte, weil vereinzelt GOZ-Leistungen mit zusätzlichen Auslagen- + Laborberechnungen ergänzt wurden, um die Steigerungssätze nach 22 Jahren immer noch bei 3,5 (ja soger bei 2,3) zu halten. Das kann nicht gut gehen. Da kann nachträglich kein Berufsverband mehr helfen.
Korrekt und angemessen wären in diesen Fällen vielmehr und durchweg Gebühren-Ansätze gewesen, wie vorm Landgericht Mannheim verhandelt und mit Urteil v. 30.01.2009 bestätigt (AZ: 1 S 141/05):
Kurz: Steigerungsfaktor 8,2fach, geht das? - Antwort: Soweit Vereinbarung + Bemessung korrekt und schlüssig - klar: Hier das aktuelle Urteil (Auszug)
Bei entsprechendem Versicherungstarif/-vertrag besteht für den Versicherungsnehmer sogar Erstattungsanspruch.
Vereinbarung
der Honorare
gem. §2(1,2)GOZ

Angemessenheit,
Steigerungsfaktor

 
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